30. Dezember 2025
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Bayernugs beantragt Stilllegung des Gasspeichers Wolfersberg
Quelle: Katia Meyer-Tien
GAS.  Schwieriges Marktumfeld, schwierige Regulatorik: Mit dem Porenspeicher Wolfersberg steht nun schon der zweite deutsche Gasspeicher vor der Stilllegung. 
6,14 Prozent beträgt der Speicherfüllstand im Erdgasspeicher Wolfersberg, etwa 3.000 Meter unter der Gemeinde Oberpframmern im Landkreis Ebersberg, südlich von München. Das ist weit entfernt von den 80 Prozent, die der Speicher zum 1. November laut der Gasspeicherfüllstandsvorgaben des Wirtschaftsministeriums (BMWE) hätte erreichen müssen. Und ein Blick zurück zeigt: Der Speicherstand hat sich seit der letzten Ausspeicherung zum Winterende 2024/25 nur marginal verändert, der Speicher ist also in diesem Sommer überhaupt nicht befüllt worden.
// VON Katia Meyer-Tien  MEHR...

Der Betreiber Bayernugs kündigt jetzt auf seiner Internetseite die geplante Stilllegung des Standorts an: „bayernugs GmbH hat die Genehmigung zur Stilllegung des Erdgasspeichers Wolfersberg durch die Bundesnetzagentur gemäß § 35j EnWG mit Wirkung zum 01. April 2027 6:00 Uhr beantragt“, heißt es dort. Der Antrag beinhalte den gesetzlich erforderlichen Nachweis, dass von einer Stilllegung des Gasspeichers Wolfersberg keine nachteiligen Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit der Region, der Bundesrepublik Deutschland oder der Europäischen Union ausgehen.

Letzteres muss die zuständige Beschlusskammer 7 der Bundesnetzagentur nun prüfen, denn das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) erlaubt die Stilllegung und Außerbetriebnahme eben nur dann, wenn keine nachteiligen Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit zu erwarten sind oder der Weiterbetrieb technisch nicht möglich ist. Ein entsprechendes Verfahren ist am 18.;Dezember eingeleitet worden.

Versorgungssicherheit für Österreich und die Schweiz

Allerdings hatte das BMWE (damals noch BMWK) in seiner Ministerverordnung zur Senkung der Füllstandsvorgaben im Frühjahr 2025 die vier süddeutschen Porenspeicher Bierwang, Breitbrunn, Inzenham-West und Wolfersberg ausdrücklich als von Bedeutung auch für die Versorgungssicherheit von Österreich und der Schweiz eingestuft (wir berichteten).

Wolfersberg ist nun bereits der zweite dieser vier Speicher, für den die Bundesnetzagentur die Stilllegung prüfen muss. Die Uniper Energy Storage, Betreiber unter anderem der Speicher Breitbrunn und Bierwang, hatte im April 2025 angekündigt, den Porenspeicher Breitbrunn wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit zum 31. März 2027 stilllegen zu wollen und dies der Bundesnetzagentur angezeigt (wir berichteten). Im September stellte das Unternehmen den entsprechenden Antrag.

Der Markt honoriere den systemischen Wert von Gasspeichern, also ihre Rolle für Versorgungssicherheit und Netzstabilität, nicht ausreichend, hatte Uniper auf Anfrage der Redaktion mitgeteilt. Die Zahlungsbereitschaft der Kunden für Speicherkapazitäten decke oft nicht die Fixkosten, insbesondere bei saisonalen Speichern mit geringer Flexibilität. Die Regulatorik müsse dahingehend überarbeitet werden, dass langfristige Verlässlichkeit und Planungssicherheit gewährleistet seien.
// VON Katia Meyer-Tien
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  POLITIK & RECHT
Quelle: Pixabay / Dimitris Vetsikas
EU-Kommission ermöglicht mehr Unterstützung für Industrie
EUROPA. Durch hohe CO2-Preise besteht die Gefahr, dass energieintensive Industrien die EU verlassen. Die EU-Kommission steuert dagegen − die Bundesregierung will noch mehr.
Die EU-Kommission erlaubt mehr staatliche Beihilfen für energieintensive Industrien. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu stärken und eine Abwanderung ins Ausland zu vermeiden, wird Unterstützung für weitere Industriezweige erlaubt, wie die Brüsseler Behörde mitteilte. Auch bereits unterstützte Branchen wie die Stahl- und Chemieindustrie können künftig mehr staatliche Unterstützung bekommen.
 // VON dpa MEHR...

Konkret wird die Strompreiskompensation ausgeweitet. Dabei werden Firmen indirekt von Kosten des CO2-Emissionshandels entlastet. Hintergrund ist, dass die Preise für CO2-Zertifikate im EU-Emissionshandel in den vergangenen Jahren gestiegen sind. Die Zertifikate sind ein Instrument zur Bepreisung von Treibhausgasemissionen. Sie funktionieren als Verschmutzungsrechte im Rahmen des Emissionshandels, einem System zur Reduzierung von Emissionen. 

Abwanderung soll verhindert werden

Durch die Preissteigerungen bestehe die Gefahr, dass mehr energieintensive Industrien ihre Produktion in Länder außerhalb der EU mit geringeren Emissionsbeschränkungen verlagern, so die Kommission. Außerdem sei zu befürchten, dass klimaschädlichere Importe EU-Produkte ersetzen. „Wenn es dazu kommt, verringert sich die Wirtschaftstätigkeit in der EU, während die Treibhausgasemissionen global betrachtet nicht zurückgehen“, hieß es.

Bei der Strompreiskompensation können Deutschland und die andere EU-Staaten den Unternehmen etwa einen Ausgleich für einen Teil der hohen Strompreise gewähren, die aus den Auswirkungen der CO2-Preise auf die Stromerzeugungskosten folgen. Erlaubt ist das für Branchen, die viel Energie verbrauchen und im internationalen Wettbewerb stehen.

Um auf die teurer gewordenen Treibhauszertifikate zu reagieren, sollen nun auch weitere Branchen wie die Keramik-, Glas- und Batterieindustrie Unterstützung bekommen dürfen. Für bisherige Branchen steigt zudem der maximale Zuschuss von 75 Prozent auf 80 Prozent der indirekten Stromkosten. Zugleich müssen große Beihilfeempfänger einen Teil des Geldes in Vorhaben investieren, die zur Senkung der Kosten des Stromsystems beitragen.

Bundesregierung will zusätzlich Industriestrompreis einführen

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sagte zu dem Vorstoß der EU-Kommission: „Die Energiepreise müssen weiter runter − und genau hierzu kommen wir jetzt einen wichtigen Schritt weiter.“ Die Ausweitung der Strompreiskompensation sei eine sehr gute Nachricht für die deutsche Industrie. „Damit machen wir unsere Industrie international wettbewerbsfähiger und schützen Arbeitsplätze in unserem Land. Wir erreichen eine spürbare Entlastung bei den Energiekosten ab 2026“, sagte der SPD-Vorsitzende.

Zudem will die Bundesregierung für energieintensive Unternehmen, die nicht von der Strompreiskompensation profitieren, einen Industriestrompreis einführen, der sich an einem Preis von 5 Cent pro Kilowattstunde orientiert. Dazu sei die Bundesregierung in intensiven Gesprächen mit der EU-Kommission, so Klingbeil. „Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz in unseren wichtigsten Industrien.“
 // VON dpa
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Energie- und Sicherheitspolitik im Fokus der EU
Quelle: Shutterstock / Lightspring
EUROPA. Die EU-Institutionen haben ihre Gesetzesprioritäten für 2026 vorgelegt. Die Energieunion, eine höhere Wettbewerbsfähigkeit und der Ausstieg aus russischem Erdgas stehen im Fokus.  
Die Europäische Union hat ihre legislativen Prioritäten für das Jahr 2026 festgelegt. In einer gemeinsamen Erklärung benennen das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union und die Europäische Kommission zentrale politische Handlungsfelder. Die Institutionen wollen ihre Gesetzgebung stärker fokussieren und Verfahren vereinfachen, um auf geopolitische, wirtschaftliche und energiepolitische Herausforderungen schneller reagieren zu können.
 // VON Heidi Roider MEHR...

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau einer „echten Energieunion“ bis 2030, kündigte die EU darin unter anderem an. Energiepolitische Maßnahmen sollen stärker mit Industrie-, Wettbewerbs- und Sicherheitspolitik verzahnt werden. Der Ausstieg aus russischem Öl und Gas bleibt explizit Bestandteil der strategischen Ausrichtung. Die Institutionen sehen darin sowohl einen Beitrag zur Versorgungssicherheit als auch zur wirtschaftlichen Stabilität.

Parallel dazu soll die Gesetzgebung den Ausbau von Infrastruktur und Investitionen erleichtern. Energiepreise gelten in der Erklärung als Standortfaktor, der Wettbewerbsfähigkeit und industrielle Wertschöpfung beeinflusst. Entsprechend wollen die EU-Institutionen Regulierung vereinfachen und Verfahren beschleunigen, insbesondere bei Vorhaben mit energie- und industriepolitischem Bezug.

Neben Energie- und Wirtschaftspolitik benennt die Erklärung Verteidigung und Sicherheit als weiteres wichtiges Feld. Die EU will gemeinsame Beschaffung und industrielle Kapazitäten ausbauen und kritische Infrastrukturen besser schützen.
 // VON Heidi Roider
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Schneider macht Klimaschutz zur Bedingung für Reform
Quelle: E&M / Georg Eble
POLITIK. Bis Ende Januar will die Bundesregierung Grundzüge für die Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) vorlegen. Welche Rolle spielen dabei die 65-Prozent-Regel und neue Klimaziele?
Auch nach der geplanten Reform muss das Gebäudeenergiegesetz (GEG) nach Worten von Bundesumweltminister Carsten Schneider Fortschritte für den Klimaschutz bringen. „In seiner Form kann das überarbeitet werden, aber die Klimawirkung muss erhalten bleiben, und das ist die Kondition, die ich dafür mit ansetze“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Auch die Förderung solle bleiben.
 // VON dpa  MEHR...

Die schwarz-rote Koalition ringt um eine Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes. Die umstrittene GEG-Reform trat Anfang 2024 in Kraft. Ziel ist mehr Klimaschutz im Gebäudebereich durch einen allmählichen Austausch von Öl- und Gasheizungen. Funktionierende Heizungen können weiter betrieben werden. Das Gesetz sieht vor, dass jede neu eingebaute Heizung mit 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden soll. Es gibt aber umfassende Übergangsregeln und finanzielle Förderung für den Wechsel. 

Bis Ende Januar sollen Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU) und Bauministerin Verena Hubertz (SPD) sowie die Fraktionsvorsitzenden und Fachpolitiker Eckpunkte für eine Reform vorlegen. Die Novelle soll dann Ende Februar vom Kabinett beschlossen werden.

Die CDU strebt eine Änderung der 65-Prozent-Vorgabe an − Reiche hatte von einem Zwang zur Wärmepumpe gesprochen. Die SPD will dagegen an der 65-Prozent-Vorgabe festhalten. Bis zum Frühjahr muss die Bundesregierung zudem ein neues Klimaschutzprogramm vorlegen, in dem für verschiedene Bereiche
skizziert wird, wie sie klimafreundlicher werden sollen.

Das Umweltministerium führt alles zusammen. Die Sektoren Gebäude und Verkehr hinkten in den vergangenen Jahren immer wieder hinterher. Zu den Zulieferungen der anderen Ministerien an sein Haus sagte Schneider, es gebe „gute Ansätze“, er sei „hoffnungsfroh“ − auch wenn es noch Lücken gebe. Schneider wies darauf hin, dass in diesem Jahr erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen installiert worden seien. Auch im Verkehr werde es Fortschritte geben. „Die Elektromobilität setzt sich jetzt durch“, sagte Schneider. „Ich fahre selbst so ein Auto, das ist top.“
 // VON dpa
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Anklage gegen Stadtwerke-Mitarbeiterin
Quelle: Fotolia / vege
RECHT. Die Stadtwerke Rüsselheims gehen juristisch gegen eine frühere Mitarbeiterin vor. Es geht um Betrug in Millionenhöhe.
Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden hat Anklage gegen eine ehemalige Mitarbeiterin einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke Rüsselsheim (Hessen) erhoben. Betroffen seien auch zwei Familienmitglieder. Das meldet das Online-Portal der Hessenschau.
 // VON Stefan Sagmeister MEHR...

Es beruft sich dabei auf Angaben der Staatsanwaltschaft. Die Energieversorgung Rüsselsheim (EVR), eine Tochtergesellschaft der kommunalen Stadtwerke, soll dabei um rund 1,7 Millionen Euro geschädigt worden sein. Die Hauptbeschuldigte sei als Mitarbeiterin bei der EVR tätig gewesen. Die Anklage richtet sich laut Hessenschau dabei auch gegen zwei Familienangehörige. Den Beschuldigten werden Betrug, Urkundenfälschung und Geldwäsche vorgeworfen. Es gilt die Unschuldsvermutung. 

Die ehemalige Mitarbeiterin soll zwischen den Jahren 2018 und 2021 mehrere hundert Überweisungen von Konten der EVR auf eigene Konten vorgenommen haben. Ausgelöst wurden die Ermittlungen im Jahr 2021 durch eine Geldwäscheverdachtsmeldung einer Bank. Nach Angaben der EVR verfügte die Mitarbeiterin über weitreichende Kompetenzen innerhalb der Finanzverwaltung und soll interne Schutzmechanismen sowie Sicherheitsstufen gezielt umgangen haben.

Nach Unternehmensangaben ließ die EVR Vermögenswerte der ehemaligen Mitarbeiterin und ihrer Familie in Höhe von rund einer Million Euro sichern. Laut einem Bericht der Zeitung Main-Spitze wurden unter anderem Jetskis, ein Sportboot und zwei Fahrzeuge beschlagnahmt.

Parallel dazu sind die Stadtwerke Rüsselsheim juristisch gegen eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vorgegangen (wir berichteten). Mit einer Klage sollte erreicht werden, dass die Prüfer für einen Teil des entstandenen Schadens haften. Grundlage war der Vorwurf, dass Sorgfalts- und Informationspflichten verletzt worden seien und die Unregelmäßigkeiten bei der Prüfung der Jahresabschlüsse hätten auffallen müssen.

Das Landgericht Mainz folgte dieser Argumentation jedoch nicht. In einem Urteil Anfang 2025 verneinte das Gericht eine Mitschuld der früher von den Stadtwerken beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
 // VON Stefan Sagmeister
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  HANDEL & MARKT
Quelle: Pixabay
Interesse an flexiblem Stromverbrauch nimmt zu
VERTRIEB. Das Interesse an flexiblem Stromverbrauch wächst. Viele Haushalte planen ab 2026 konkrete Anpassungen ihres Nutzungsverhaltens. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag von Eon.
Flexibler Stromverbrauch gewinnt aus Sicht privater Haushalte hierzulande an Bedeutung. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Civey im Auftrag von Eon durchgeführt hat, teilte der Energiekonzern am 29. Dezember mit. Rund 40 Prozent der Befragten messen demnach der Flexibilität im Stromverbrauch künftig eine große Relevanz bei. Mehr als ein Drittel stuft das Thema als eines der zentralen energiewirtschaftlichen Felder für das Jahr 2026 ein.
 // VON Heidi Roider MEHR...

Nach Angaben von Eon Energie Deutschland spiegelt die Umfrage einen Stimmungswandel wider, der sich bereits in diesem Jahr abgezeichnet hat. Dynamische Tarife haben an Sichtbarkeit gewonnen, parallel dazu entwickeln Energieversorger Modelle, die finanzielle Anreize für die zeitliche Verschiebung von Stromverbräuchen setzen. „Flexibilität kommt immer stärker in den Köpfen der Menschen an“, sagt Martin Endress, CCO bei Eon Energie Deutschland.

Konkrete Vorsätze für 2026

Ein bewussterer Umgang mit Strom war der Umfrage zufolge bereits im Jahr 2025 für viele Menschen wichtig. Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) gibt an, zuletzt konkret Energie gespart zu haben. Gut 13 Prozent setzen auf effizientere Geräte. Und immerhin fast jeder Zehnte sagt, seit Jahresbeginn auf einen flexibleren Stromverbrauch zu bestimmten Zeiten geachtet zu haben. 20 Prozent der Befragten haben wahrgenommen, dass das Thema flexibler Stromverbrauch 2025 in der öffentlichen Diskussion präsenter war als zuvor.

Für das kommende Jahr plant fast ein Viertel der Befragten, den eigenen Stromverbrauch flexibler zu gestalten. Dabei stehen klassische Haushaltsgeräte im Vordergrund. Waschmaschinen nennen 45 Prozent als potenziell steuerbare Anwendung, Geschirrspüler folgen mit 38 Prozent. Technische Energielösungen spielen ebenfalls eine Rolle, wenn auch auf niedrigerem Niveau: Batteriespeicher erreichen 17 Prozent, Elektroautos 15 Prozent und Wärmepumpen 13 Prozent.

Die Umfrage von Civey basiert auf einer Online-Befragung von 5.000 Personen ab 18 Jahren, durchgeführt vom 1. bis 3. Dezember 2025.
 // VON Heidi Roider
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LNG und Wettbewerb drücken Preise
Quelle: Shutterstock / Visionsi
ERDGAS. Laut dem Verband „Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft“ zeigt sich der Gasmarkt wieder widerstandsfähiger. Der CO2-Preis dürfte daher im Jahr 2026 nur geringe Effekte haben.
Der Gasmarkt hat sich nach den Worten von Timm Kehler, Vorstand des Gasverbandes, „deutlich stabilisiert“. Die Gaspreise für Haushalte sind 2025 spürbar gefallen. Ein höheres Angebot an LNG und mehr Marktliquidität dämpfen die Kosten. Der CO2-Preis im nationalen Emissionshandel werde sich daher wohl im nächsten Jahr nur begrenzt auf die Gaspreise auswirken. 
 // VON Heidi Roider MEHR...

Nach dem Jahresauftakt mit zeitweise über 10 Cent je Kilowattstunde Erdgas für Neukunden im Haushaltsbereich setzte ab dem Frühjahr ein kontinuierlicher Rückgang ein. Seit April liegen die Preise unter dieser Marke. Nach Daten des Vergleichsportals Verivox notierten die günstigsten Tarife Ende Dezember bei knapp unter 8 Cent pro Kilowattstunde. Gegenüber dem Jahresbeginn entspricht das einem Rückgang von rund 1,9 Cent je Kilowattstunde oder etwa 19 Prozent. 

Vor dem Hintergrund der gesunkenen Beschaffungskosten fällt laut Meinung des Branchenverbands auch der Einfluss des nationalen CO2-Preises moderat aus. Für das Jahr 2026 ist gesetzlich ein Auktionsverfahren mit einem Preiskorridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne CO2 vorgesehen. Selbst bei einem CO2-Preis am oberen Ende dieses Korridors würde sich der Gaspreis für Endkundinnen und Endkunden um maximal rund 0,2 Cent pro Kilowattstunde erhöhen, zudem ist im heutigen Gaspreis bereits ein CO2-Preis von 55 Euro pro Tonne enthalten, so die Einschätzung des Branchenverbandes.

Die Preisentwicklung wird durch ein wachsendes Angebot auf den Weltmärkten gestützt. Laut dem Bericht „Gas 2025“ der International Energy Agency sollen die globalen LNG-Exportkapazitäten bis 2030 um rund 300 Milliarden Kubikmeter zunehmen. Dieses zusätzliche Volumen erhöht die Verfügbarkeit und stärkt den Wettbewerb. Die LNG-Terminals an den deutschen Küsten würden den Zugang zu diesen Mengen absichern. 

Auch für das kommende Jahr spricht nach Ansicht des Gas- und Wasserstoff-Verbands vieles für eine stabile Preisentwicklung. Sinkende Beschaffungskosten, ein breiteres Angebot und ein begrenzter CO2-Preiskorridor reduzieren das Risiko deutlicher Aufschläge für Haushalte. Der Gasmarkt zeigt sich damit widerstandsfähiger als in den Krisenjahren zuvor und bietet eine höhere Kalkulierbarkeit für Verbraucher und Unternehmen.
 // VON Heidi Roider
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Uniper nabelt sich von KfW-Bank ab
Quelle: Jonas Rosenberger / E&M
WIRTSCHAFT. Uniper kündigt die letzte Kreditlinie bei der staatlichen KfW-Bank. Frisches Geld sichert sich der Konzern stattdessen am kommerziellen Bankenmarkt.
Das Düsseldorfer Energieunternehmen Uniper löst die letzte KfW-Kreditlinie zum Großteil durch kommerzielle Bankfazilitäten ab. Der Bedarf für die verbleibende Zusicherung der Staatsbank in Höhe von 1 Milliarde Euro habe sich „aufgrund der soliden Finanzlage“ erübrigt, teilt der Konzern mit. Uniper hat sich nach eigenen Angaben zwei bilaterale Bankfazilitäten mit einem Gesamtvolumen von 0,7 Milliarden Euro gesichert. Die Fazilität bei der KfW werde vorzeitig gekündigt.
 // VON Manfred Fischer MEHR...

Mit der Kündigung der Kreditlinie bei der KfW untermauere Uniper „seine gute Position im kommerziellen Bankenmarkt“, heißt es in einer Mitteilung.

Deutschlands größter Gashändler war im Jahr 2022 mit staatlichen Milliardenhilfen gestützt worden. Der Bund wurde mit 99 Prozent Mehrheitseigentümer. Die EU-Kommission hatte die Beihilfe-Genehmigung an eine Reihe von Auflagen geknüpft. Dazu gehörten, dass sich Uniper von zahlreichen Beteiligungen trennt. Im März dieses Jahres zahlte Uniper rund 2,6 Milliarden Euro an Deutschland zurück.

Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in Höhe von 1 bis 1,3 Milliarden Euro. Für die ersten drei Quartale steht ein bereinigtes Ebitda in Höhe von 641 Milliarden Euro zu Buche. Den Konzernüberschuss bezifferte das Management bei der Vorstellung der Quartalszahlen im November auf 235 Millionen Euro. „Die Ergebnisse im Berichtszeitraum liegen insgesamt im Rahmen unserer Erwartungen und wir sind auf einem guten Weg, unsere Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2025 zu erreichen“, ließ sich Finanzvorstand Christian Barr zitieren.

Im Sommer hatte das Unternehmen einen Stellenabbau angekündigt, 400 Stellen sollen im Jahr 2026 wegfallen. Die geplanten Stellenstreichungen sind Teil eines Sparkurses, mit dem sich Uniper auf die veränderten Marktbedingungen einstellen will.
 // VON Manfred Fischer
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  TECHNIK
Quelle: Shutterstock
Heimische Gasförderung schwächelt wegen Konjunktur
GAS. Deutschland hat 2025 erneut weniger Energieträger und Baurohstoffe an die Oberfläche befördert. Bei kritischen Rohstoffen ist dagegen eine Explorationsdynamik entstanden, so die BGR.
Das Jahr 2025 geht mit einem weiteren Rückgang bei der Ausbeutung heimischer Bodenschätze zu Ende. Laut dem jährlichen „Bericht zur Rohstoffsituation“, den die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) am 22. Dezember veröffentlichte, ging die heimische Förderung von Rohöl gegenüber 2024 um 0,7 Prozent auf 1,6 Millionen Tonnen zurück.
 // VON Georg Eble MEHR...

Bei Erdgas, Erdölgas und Grubengas zusammengenommen beträgt der Rückgang auf Jahresbasis sogar 3,8 Prozent, die inländische Förderung beläuft sich 2025 auf 4,7 Milliarden Kubikmeter. Braunkohle ging um 10 Prozent auf 91,9 Millionen Tonnen zurück. Sie hat mit 1,8 Milliarden Euro gleichwohl immer noch den größten Wert unter den heimischen Rohstoffen, die sich auf 14 Milliarden Euro summieren.

Gewichtsmäßig machen Sand, Kies und gebrochene Natursteine zwar die bedeutendsten Rohstoffe aus, die Förderung von mineralischen Rohstoffen sank aber binnen fünf Jahren um etwa ein Drittel auf 475 Millionen Tonnen im Jahr 2025, ein „historisches Tief“, wie die BGR anmerkt.

Warum die Förderung zurückgeht

Die Bundesbehörde mit Sitz in Hannover führt den Rückgang auf die nachlassende Industrienachfrage infolge einer schwächeren Konjunktur zurück. Volker Steinbach, Vizepräsident der BGR und Leiter der Rohstoffabteilung, führt weitere Ursachen an: „Hohe Zinsen, eine anhaltende Inflation sowie erhöhte Energie- und Transportkosten belasten die heimische Industrie und führten insgesamt zu einer geringeren Nachfrage nach mineralischen Rohstoffen.“

Schließlich gingen auch die Rohstoffimporte Deutschlands zurück. Mit 288 Millionen Tonnen lagen sie 2,8 Prozent unterhalb des Vorjahres 2024. Dieser Rückgang war maßgeblich durch die verringerten Einfuhren von Energierohstoffen bedingt. Die
Importe von Nichtmetallen und Metallen stiegen dagegen zeitgleich leicht an. Insgesamt sank der Wert der Einfuhren auf 193 Milliarden Euro.

Neuprojekte vor allem für zwei Rohstoffe

Aufgrund des hohen Bedarfs und der ambitionierten Ziele des Critical Raw Materials Act der EU finden demgegenüber in Deutschland wieder verstärkt Explorationsaktivitäten statt. Aktuell sind mehr als 150 Projekte und Lizenzen in Deutschland erfasst, die künftig einen heimischen Beitrag zur Rohstoffversorgung leisten könnten.

Viele dieser Explorationsvorhaben fokussieren sich in erster Linie auf Lithium und Kupfer. „Ein Großteil dieser Projekte befindet sich in einer frühen Phase der Exploration, und bis zum Beginn einer möglichen Produktion sind noch beträchtliche Investitionen und Explorationsaktivitäten nötig“, erläutert Sören Henning, Koordinator des BGR-Berichts. „Weiter fortgeschrittene Projekte für eine mögliche inländische Lithiumproduktion erhalten aber bereits Unterstützung aus dem Rohstofffonds der Bundesregierung oder wurden von der EU als ‚strategisches Projekt‘ eingestuft“, so Henning.

Welche kritischen Rohstoffe Deutschland schon gewinnt

Bei den von der EU als kritisch eingestuften Rohstoffen gewinnt Deutschland nach Auskunft der BGR aktuell lediglich die Industrieminerale Flussspat und Schwerspat, Feldspat und Graphit sowie grobkörnigen Quarz beziehungsweise Quarzkies. Letztere sind mögliche Vorprodukte für das Halbleiter-Element Silizium, einen Rohstoff für Photovoltaik-Anlagen und Elektronik aller Art. Die heimischen Fördermengen reichen allerdings nicht aus, um die inländische Nachfrage zu decken.

Der BGR-Bericht zur Rohstoffsituation 2025 ist auf deren Website einzusehen und herunterzuladen.
 // VON Georg Eble
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Bergakademie unterstützt Geothermieprojekt in Erfurt
Quelle: shutterstock
F&E. Die Stadtwerke Erfurt wollen mögliche Erdwärmequellen für die Versorgung erschließen. Wissenschaftlich begleitet werden die Seismikmessungen von der TU Bergakademie Freiberg. 
Unter der Stadt Erfurt liegt ein kaum bekannter Untergrund. Das soll sich im nächsten Jahr ändern. Die SWE Stadtwerke Energie GmbH plant die ersten großflächigen 3D-Seismik-Messungen. Ab März sollen Vibrationsfahrzeuge den Untergrund des gesamten Erfurter Stadtgebiets untersuchen. Die Stadtwerke wollen so unterirdische Quellen für die Fernwärmeversorgung finden.
 // VON Heidi Roider MEHR...

Dafür planen die Stadtwerke die Vermessung des Untergrundes im gesamten Erfurter Stadtgebiet sowie in angrenzenden Gemeinden, ein Gebiet, das das insgesamt 136 Quadratkilometer umfasst (wir berichteten). Ziel ist die Potenzialerkundung für die Nutzung von Tiefengeothermie als Quelle für die Fernwärmeversorgung der thüringischen Landeshauptstadt. 

Geplant ist eine seismische Messkampagne mit bis zu 700 Kilometern Messstrecke. Dabei sollen 17 Vibrationsfahrzeuge zum Einsatz kommen, die seismische Wellen erzeugen. Rund 19.000 Geophone erfassen die reflektierten Signale, die in einem digitalen Modell des Untergrunds ausgewertet werden.

Es handelt sich laut den Forschenden um eine 3D-Weitwinkel-Seismik-Komponente, die speziell auf große Tiefen von fünf bis sieben Kilometern ausgerichtet ist. „Die Weitwinkelseismik in Erweiterung der 3D-Seismik trägt wesentlich dazu bei, die strukturgeologischen Modelle in großer Tiefe zu verfeinern“, erklärt Professor Stefan Buske, der das Projekt an der Akademie leitet. „Das ist eine wichtige Entscheidungshilfe, wenn es darum geht, den optimalen Standort für die Tiefbohrungen und letztendlich die Geothermiegroßanlage zu finden.“

Das große Ziel: eine Geothermiegroßanlage für Erfurt

Buske und sein Team werden die Messungen im ersten Halbjahr 2026 schwerpunktmäßig in den Gemeinden Erfurt, Riethnordhausen, Alperstedt, Großrudestedt, Nöda und Udestedt – ein Gebiet von etwa 136 Quadratkilometern - begleiten und anschließend auswerten. Dann sollten die notwendigen Daten für die weiteren Planungen der Geothermie-Tiefbohrungen vorliegen. Das große Ziel des Gesamtvorhabens „SeismikEFfizienz“ ist der Bau einer kommerziell nutzbaren Geothermiegroßanlage zur Fernwärmeversorgung der Stadt Erfurt. Es wäre das erste Tiefengeothermie-Großprojekt in Mitteldeutschland.

Mögliche weitere Standorte für Tiefengeothermie befinden sich in direkter Nähe zu einem bereits weit ausgebauten Fernwärmenetz, so die TU Bergakademie Freiberg. Das 3D-Weitwinkel-Verfahren kann ein wichtiger Baustein bei der seismischen Erkundung für Tiefengeothermie im Kristallin sein, auch gerade dort, wo sie bislang undenkbar war – und ist damit ein weiterer wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Wärmewende, hoffen die Forschenden an der TU.

Erste Erkundungsbohrung frühestens 2028

Seitens der Stadtwerke sehen die Pläne zu den Messungen so aus, dass ab Mitte März insgesamt bis zu 70 Fachleute, aufgeteilt auf drei Teams, gleichzeitig vor Ort im Einsatz sein sollen. Gearbeitet wird in der Regel tagsüber, in Ausnahmefällen auch abends oder nachts. Geplant sind, je nach Witterung, 55 bis 65 Arbeitstage. Die Auswertung der Daten soll dann bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Den Auftrag für die seismische Messung selbst hat die polnische Geofizyka Torun S. A. erhalten.

Erst danach entscheiden die Stadtwerke über die nächsten Schritte, einschließlich möglicher Bohransatzpunkte und Technologien zur Wärmegewinnung. Eine erste Erkundungsbohrung könnte frühestens 2028 erfolgen. Das Projektvolumen liegt bei 5,8 Millionen Euro. Davon übernimmt das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) über den Projektträger Jülich 2,4 Millionen Euro. Die restlichen 3,4 Millionen Euro werden aus Eigenmitteln der Stadtwerke finanziert.
 // VON Heidi Roider
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200-MWh-Batteriespeicher ergänzt Solarpark in Dänemark
Batterie- und Solarpark Kvosted in Dänemark. Quelle: European Energy
DÄNEMARK. Der dänische Projektentwickler European Energy hat einen Batteriespeicher im Solarpark Kvosted ans Netz gebracht. Der 200-MWh-Speicher gilt als größter Hybridpark Nordeuropas.
Das Unternehmen European Energy hat den Betrieb des Solar- und Batterieparks Kvosted in Dänemark aufgenommen, teilte der dänische Projektentwickler am 29. Dezember mit. Das Unternehmen gibt an, dass die Anlage derzeit mit einem Speichersystem von 200 MWh die größte kombinierte Solar- und Batterieanlage in Nordeuropa ist. Die neue Anlage wird künftig von Danske Commodities optimiert.
 // VON Heidi Roider MEHR...

European Energy hat den Bau des Batterieparks in der Kommune Viborg im Dezember 2025 abgeschlossen. Der Solarpark besteht seit dem Jahr 2022. Das stationäre Batteriespeichersystem wurde direkt in die bestehende Solaranlage Kvosted integriert, teilte das Unternehmen weiter mit. 

European Energy und Danske Commodities haben zudem eine Vereinbarung zur Optimierung des Kvosted Battery Park geschlossen. Die Projektpartner erwarten, dass der Speicher die Integration erneuerbarer Erzeugung unterstützt und zusätzliche Flexibilität für den Strommarkt schafft.

„Die Zusammenarbeit mit Danske Commodities trägt dazu bei, dass Kvosted effizient betrieben wird und zu einem gut funktionierenden Strommarkt beiträgt“, sagte Gregor McDonald, VP und Head of Energy Trading and PPA bei European Energy.

Danske Commodities ist bereits Bilanzkreisverantwortlicher für den Kvosted Solar Park und wird nun auch den gemeinsam errichteten Kvosted Battery Park optimieren. Die Optimierung soll automatisiert und algorithmusbasiert erfolgen.
 // VON Heidi Roider
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Gestehungskosten leicht gesunken
Quelle: E&M / Shutterstock, wanpatsorn
H2-PREISINDEX. Grüner Wasserstoff ist noch nicht marktreif. Wie sich der Preisvergleich zum grauen Wasserstoff darstellt, zeigt der H2-Preisindex von Enervis und E&M alle zwei Wochen.
 
H2-Preisindex für die Kalenderwochen 51 und 52
(Zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken)
Quelle: enervis energy advisors GmbH / EEX
 
Die Gestehungskosten für strommarktbasierten grünen Wasserstoff sind zum Jahresende leicht gesunken. Das Zweiwochenhoch lag bei 9,57 Euro pro Kilogramm, das Zweiwochentief bei 7,54 Euro/Kilogramm. Im Wochenmittel ist der Preis von 8,74 auf 8,29 Euro/Kilogramm gesunken.
 // VON Redaktion MEHR...

Die Gestehungskosten für grauen Wasserstoff bewegten sich im Wochenverlauf zwischen 2,59 und 2,66 Euro/Kilogramm. Das Preisniveau lag damit weiterhin konstant unterhalb des strommarktbasierten Wasserstoffs sowie der Insellösung aus Erneuerbaren-Energie-Anlage und Elektrolyseur.
 

Legende zum H2-Preisindex

  • Grüner Wasserstoff: Gestehungskosten auf Basis von Strompreisen am Spotmarkt, Herkunftsnachweisen* für die jeweiligen Strommengen sowie den Investitions- und Betriebskosten einer Elektrolyseanlage
  • Grüner Wasserstoff (Direktverbindung): Gestehungskosten als Benchmark auf Basis von grünem Bezugsstrom einer netzentkoppelten Erneuerbaren-Anlage sowie den Investitions- und Betriebskosten einer Elektrolyseanlage
  • Grauer Wasserstoff: Gestehungskosten auf Basis von Erdgaspreisen am Spotmarkt, Preisen für CO2-Zertifikate sowie den Investitions- und Betriebskosten einer Erdgas-Dampfreformierungsanlage

*Die Anforderungen der Bundesregierung an grünen Wasserstoff werden über die 37. BImSchV an die Anforderungen der Europäischen Union angepasst. Zukünftig müssen die Kriterien der Zusätzlichkeit sowie der zeitlichen/geografischen Korrelation für die Produktion erfüllt sein.

 
 // VON Redaktion
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  UNTERNEHMEN
Quelle: Baywa
Baywa Re kündigt Re-Branding an
UNTERNEHMEN. Baywa Re will künftig noch eigenständiger agieren. Das Unternehmen will dazu die Sanierung bis 2028 abschließen. Fürs Jahr 2026 hat die Geschäftsführung einen neuen Namen angekündigt. 
Der Erneuerbaren-Projektierer Baywa Re plant im Zuge seiner laufenden Umstrukturierung auch einen neuen Markenauftritt. „Ein umfassendes Rebranding ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen“, teilte die Tochtergesellschaft des Baywa-Konzerns am 29. Dezember mit. Der Münchner Projektierer will seine Unabhängigkeit gegenüber der Konzernmutter stärker herausstellen. 
 // VON Heidi Roider MEHR...

Nach Angaben des Unternehmens verkaufte Baywa Re im Zuge strategischer Projektveräußerungen in den EMEA-Märkten Deutschland, Frankreich und Großbritannien Projekte mit einer Leistung von 2.200 MW aus den Bereichen Solar, Wind und Batteriespeicher. Zu den größeren Transaktionen zählt der Verkauf des Wind- und Solarportfolios Rueda Sur in Spanien mit 199 MW an die Encavis AG.

Im vierten Quartal 2025 entstanden in Großbritannien zwei Solarparks mit zusammen 121 MW, in Frankreich zwei Agri-Solarparks. In Südkalifornien realisiert das Unternehmen im San Diego County einen großskaligen Energiepark. Für das Projekt spielte Baywa Re eine Finanzierung von 420 Millionen US-Dollar ein. Zum operativen Bestand zählen zudem Bauvorhaben mit 1.000 MW Leistung in den Bereichen Wind, Solar und Batteriespeicher.

Sanierungsprogramm und Rückzug aus APAC

Parallel will Baywa Re eine gestraffte Organisationsstruktur umsetzen. Kostensenkungen laufen an, der Abschluss der Sanierung ist für 2028 geplant. „Im Verlauf dieses Jahres ist Baywa Re bereits deutlich schlanker, schlagkräftiger und damit auch zukunftsfähiger geworden“, sagte Hans-Joachim Ziems, Chief Restructuring Officer (CRO) von Baywa Re. Das Ziel ist es, ein „fokussierter Player in Europa und den USA“ zu werden. Das Münchner Unternehmen will sich zugeich aus der Asien-Pazifik-Region (APAC) zurückziehen.

Mutterkonzern Baywa verkauft weitere Gesellschaft

Der Baywa-Mutterkonzern war im Jahr 2024 in finanzielle Schieflage geraten, ein wesentlicher Auslöser waren die hohen Zinszahlungen für 5,4 Milliarden Euro Bankkredite.

Zuletzt hatte der Konzern am 24. Dezember mitgeteilt, eine weitere Gesellschaft verkaufen zu wollen. Nachdem die Baywa AG im November 2025 ihre Tochter EDL an den Düsseldorfer Energiedienstleister EGC verkauft hat, soll nun auch die niederländische Tochter Cefetra veräußert werden. 

Damit könnten die Bankverbindlichkeiten um über 600 Millionen Euro reduziert werden, teilte der Münchner Mischkonzern Baywa mit. Die Baywa teilte außerdem mit, das sie durch die Verkäufe der EDL sowie der österreichischen Gesellschaften RWA Raiffeisen Ware Austria AG und der Warenhandelsgesellschaft WHG seine Bankverbindlichkeiten insgesamt um etwa 1,3 Milliarden Euro reduziert hat.
 // VON Heidi Roider
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Stadtrat blockiert Stadtwerke
Quelle: E&M / Jonas Rosenberger
STADTWERKE. Der Rat der nordrhein-westfälischen Kommune Löhne hat den Wirtschaftsplan des lokalen Versorgungsunternehmens abgelehnt. Streitpunkt sind Tarifanpassungen.
Politischer Paukenschlag während der stillen Zeit in Löhne: Auf seiner letzten Sitzung im Dezember hat der Rat der Stadt in Ostwestfalen den Wirtschaftsplan des kommunalen Versorgungsunternehmens zurückgewiesen. Die Lokalpresse spricht von einem „gemeinsamen Kraftakt“ von CDU, AfD und Löhner Bürger-Allianz (LBA).
 // VON Manfred Fischer MEHR...

Gelungen ist der Kraftakt dem Vernehmen nach, weil die Befürworter des Wirtschaftsplans nicht vollzählig erschienen waren. Vier Sitze in den Reihen von Sozialdemokraten, Grünen, Linken, „Die Partei“ und Liberalen waren leer geblieben.

Dass den Stadtwerke nun für Investitionen gleichsam die Hände gebunden sind, liegt an geplanten Tarifanpassung im Wassergeschäft. Um acht Cent pro Kubikmeter will der Versorger laut Medienbericht die Verbrauchsgebühr anheben. CDU und LBA halten das für überzogen, zumal die Sparte Gewinne abwirft. „Statt die Gebühren zu senken, fließt das Geld in den städtischen Haushalt“, ärgert sich CDU-Fraktionschef Maik Büssing in der Neuen Westfälischen. In der LBA-Fraktion ist von „Quersubventionierung auf dem Rücken der Gebührenzahler“ die Rede.

Ablehnung ohne Änderungsauftrag

Gemeint ist die Ausschüttung, die der Stadt zusteht. Rund 713.000 Euro wollen die Stadtwerke an ihre Alleingesellschafterin überweisen. Nach der nordrhein-westfälischen Eigenbetriebsverordnung müssen Stadtwerke so wirtschaften, dass der Jahresgewinn „mindestens eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals“ erlaubt.

„Ohne Wirtschaftsplan können und dürfen wir uns erst einmal nur um die betriebsnotwendigen Aufgaben kümmern“, kommentiert Stadtwerke-Betriebsleiter Matthias Kreft das Nein der Kommunalpolitiker. Wie es aussieht, wird man sich im Rathaus mit dem gleichen Wirtschaftsplan bald wieder befassen. Denn der Rat hat mit der Ablehnung keinen Änderungsauftrag verbunden. „Insofern bleibt uns gar nichts anderes übrig, als den gleichen Wirtschaftsplan noch einmal vorzulegen“, wird Kreft zitiert.
 // VON Manfred Fischer
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Papierhersteller setzt auf Fixpreis-PPA von Statkraft
Quelle: Jonas Rosenberger
WINDKRAFT ONSHORE. Der Papier- und Verpackungshersteller Leipa hat einen PPA-Vertrag mit Statkraft unterzeichnet. Der Stromliefervertrag ist ein reines Wind-Onshore-PPA.   
Die brandenburgische „LEIPA Group“ hat ein Power Purchase Agreement (PPA) mit Statkraft abgeschlossen, teilte der Papier- und Verpackungskonzern mit. Das Energieunternehmen Statkraft wird beide deutsche Leipa-Standorte, einer ist in Schwedt, der andere im bayerischen Schrobenhausen, ab 2026 mit Windstrom aus Onshore-Windparks beliefern. Über die Höhe der Stromlieferungen machten die Unternehmen keine Angaben. 
 // VON Heidi Roider MEHR...

Nach Informationen von Statkraft wurde ein Fixpreis-PPA abgeschlossen. Die Lieferung aus einem Portfolio von Windkraftanlagen biete Leipa Vorteile, so Statkraft. Zum einen würde Statkraft unter diesem PPA wesentliche Risiken in Bezug auf technische Verfügbarkeit und Redispatch übernehmen. Zum anderen gewährleiste Statkraft eine verbesserte Datenqualität.

Den Grünstrom bezieht Leipa künftig mit der gekoppelten Lieferung von Herkunftsnachweisen (HKNs). Statkraft stellt nach eigener Aussage sicher, dass das hierfür erforderliche Bilanzkreismanagement die regulatorischen Anforderungen der Strompreiskompensation erfüllt und in einem unabhängigen Begutachtungsprozess zertifiziert wird. So könne der Papierhersteller diesen PPA-Vertrag als ökologische Gegenleistung für die Strompreiskompensation nutzen. 

Für Leipa ist die PPA-Vereinbarung wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie. „Der Bezug von Windstrom aus Deutschland unterstützt die Transformation unseres Energieportfolios und sichert unsere Standorte noch stärker gegen Energiepreisvolatilität ab“, sagte Michael Kopenhagen, Director Energy bei Leipa. 

Statkraft baut Windkraft hierzulande aus

Das PPA passt in die neue Strategie des norwegischen Energiekonzerns. Statkraft will seine Windkraftleistung in Deutschland fast verdoppeln, hieß es im Herbst auf der Husum Wind mit (wir berichteten). In Deutschland will das Unternehmen seine Aktivitäten im Bereich Onshore-Windkraft gezielt ausbauen.

Grundlage für den Ausbau waren der Erwerb zweier Windpark-Portfolios in den Jahren 2021 und 2023. Aktuell betreibt Statkraft in Deutschland Bestandsanlagen mit einer installierten Leistung von rund 570 MW. Nach Angaben des Unternehmens soll diese Leistung durch Repowering geeigneter Windparks nahezu verdoppelt werden.

Parallel dazu treibe Statkraft den Einstieg in neue Projekte voran. Aus einer Projektpipeline von rund 5.000 MW wurden im vergangenen Jahr erste Vorhaben in Genehmigungsverfahren eingebracht. Dazu zählen Repowering-Maßnahmen ebenso wie das erste Greenfield-Eigenentwicklungsprojekt in Rappenhagen bei Oedelsheim in Hessen.

Zugleich hat Statkraft in diesem Jahr sein deutsches Fernwärmegeschäft verkauft (wir berichteten). Neue Besitzer der Tochtergesellschaft „Statkraft Varme“ sind die Patrizia SE aus Augsburg und die Nordic Infrastructure AG, die im Besitz der norwegischen Soloer-Gruppe ist. Mit der Transaktion setze der norwegische Konzern die im Jahr 2024 eingeleitete strategische Neuausrichtung fort. Das Unternehmen will sich stärker auf Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie und Batteriespeicher in ausgewählten Märkten konzentrieren.
 // VON Heidi Roider
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Anzahl von Small Modular Reactors (SMR) bis 2050
Quelle: E&M / Pixabay
STATISTIK DES TAGES. Ein Schaubild sagt mehr als tausend Worte: In einer aktuellen Infografik beleuchtet die Redaktion regelmäßig Zahlen aus dem energiewirtschaftlichen Bereich.
 
 // VON Redaktion MEHR...

 
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Quelle: Statista

Bis zum Jahr 2050 soll China Prognosen zufolge 346 Small Modular Reactors (SMR) besitzen. In der EU und den USA werden nach Angaben der Internationalen Energieagentur jeweils rund 100 SMR erwartet. SMR sind kleine, vorgefertigte Kernspaltungsreaktoren, die im Vergleich zu herkömmlichen Kernkraftwerken mehr Flexibilität und Vielseitigkeit bieten sollen.
 // VON Redaktion
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MARKTBERICHTE

STROM
GAS
Großhandel leidet unter geringer Liquidität
Quelle: E&M
MARKTKOMMENTAR. Wir geben Ihnen einen tagesaktuellen Überblick über die Preisentwicklungen am Strom-, CO2- und Gasmarkt.
Uneinheitlich haben sich die Energiemärkte am Montag gezeigt. Die nachweihnachtliche Liquidität dürfte unter Umständen so gering gewesen sein, dass die Notierungen jedoch allenfalls bedingt Ausdruck der echten Markttendenz waren. Was die Wetteraussichten betrifft, so bestehen zwischen den Läufen der Wetterdienste auch auf die kurze Frist noch sehr viele Unsicherheiten, so dass die Prognosequalität für die Energiepreise beeinträchtigt wird. 
 // VON Claus-Detlef Großmann MEHR...

Strom: Ohne klare Richtung hat sich der deutsche OTC-Strommarkt am Montag gezeigt. Dabei dürfte die geringe Liquidität vor dem Jahresende eine Ursache für das Hin und Her von negativen und positiven Preisveränderungen gewesen sein. Der Dienstag wurde mit 88,00 Euro/MWh in der Grundlast und 94,75 Euro/MWh in der Spitzenlast bewertet. An der Börse wurden für den Dienstag im Base 87,76 Euro/MWh und für den Peak 94,43 Euro/MWh gezahlt.

Der Mittwoch dürfte wegen des höheren Anteils an Erneuerbarenstrom einen niedrigeren Day-ahead-Preis als der Dienstag aufweisen. Die Meteorologen von Eurowind rechnen insbesondere aber auch für den Neujahrstag und den Tag danach (Donnerstag und Freitag) mit sehr hohen Erneuerbaren-Einspeisemengen von knapp 48 GW beziehungsweise 46,6 GW und einer entsprechenden Preisreaktion. Danach erwartet Eurowind jedoch einen starken Rückgang der Beiträge von Wind und Solar. 

Am langen Ende des deutschen Strommarktes verlor das Cal 26 bis zum Nachmittag um 0,19 auf 85,65 Euro je Megawattstunde.

CO2: Wenig verändert haben sich die CO2-Preise am Montag präsentiert. Der Dec 26 verlor bis 14.10 Uhr 0,06 Euro auf 87,95 Euro/Tonne. Umgesetzt wurden bis zu diesem Zeitpunkt nachweihnachtlich schwache 8,6 Millionen Zertifikate.

Das Hoch lag bei 88,47 Euro, das Tief bei 87,37 Euro. In der abgelaufenen Woche haben sich die Nettolongpositionen spekulativer Anleger um 3,5 Millionen auf 117,6 Millionen Zertifikate erhöht, was die nach wie vor bullishe Grundausrichtung am CO2-Markt unterstreicht. Gestützt werden die Preise für CO2 durch die derzeitige Pause bei den Primärmarktauktionen, die aktuell kühle Witterung und durch das für das kommende Jahr vorgesehene geringere Angebot.

Erdgas: Etwas fester haben sich die europäischen Gaspreise zum Wochenstart gezeigt. Der Frontmonat am niederländischen TTF gewann bis 13.45 Uhr 0,40 auf 28,45 Euro/MWh. Am deutschen THE legte der Day-ahead 0,32 auf 30,22 Euro/MWh zu.

Marktbeobachter führen den Preisanstieg auf einige Wetterdienste zurück, die von einer Verschärfung der derzeitigen Kältewelle in Deutschland und Nordwesteuropa ausgehen. So rechnet das US-Wettermodell nach dem Jahreswechsel mit Temperaturen in Deutschland, die bis zu 7 Grad Celsius unter den Saisondurchschnitt fallen sollen. Die Kälte soll über das erste Januardrittel hinaus anhalten. Zudem ist für den genannten Zeitraum laut den US-Meteorologen mit einem nur moderaten Windaufkommen zu rechnen. 

Die Heating Degree Days belaufen sich aktuell auf 120,15, während der Saisondurchschnitt nur bei 104,04 beträgt. Der Gasflow aus Norwegen beträgt für den Berichtstag sehr hohe 347,9 Millionen Kubikmeter.
 // VON Claus-Detlef Großmann
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