Die neu aufgeflammten Kämpfe am Persischen Golf und die Aufkündigung des US-Iran-Rahmenabkommens durch US-Präsident Donald Trump ließen die Energiemärkte bis auf CO2 fester tendieren.
Händler fragen sich nun, ob der Friedensprozess tatsächlich tot ist und die Auseinandersetzung in aller Schärfe fortgesetzt wird. Damit wären weitere Preissteigerungen an den Energiemärkten ausgemacht.
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Strom: Überwiegend fester hat sich der deutsche OTC-Strommarkt am Mittwoch präsentiert. Strom nahm damit die Tendenz bei Gas, Kohle und Öl auf. In der Grundlast gewann der Day-ahead um 25,25 auf 124,50
Euro je Megawattstunde, in der Spitzenlast ging es um 26,25 auf 94,25
Euro je Megawattstunde nach oben. An der Börse wurden für den Base 124,21
Euro und für den Peak 94,04
Euro ermittelt.
Ausschlaggebend für die höheren Day-ahead-Preise ist die geringere Erneuerbaren-Einspeisleistung, die am Donnerstag nur noch 26,2
Gigawatt betragen soll. Für den Mittwoch hatten die Meteorologen von Eurowind noch 35,6
Gigawatt prognostiziert. Am Freitag soll die Einspeiseleistung der Erneuerbaren noch etwas weiter zurückgehen. Die ab dem Wochenende erwartete neue Hitzewelle dürfte in Deutschland nicht so massiv ausfallen, wie zuletzt befürchtet. Die Wetterdienste gehen von hohen Temperaturen vor allem für den Süden und Westen aus, doch auch diese sollen deutlich hinter der 40-Grad-Marke zurückbleiben.
Am langen Ende des Strommarktes gewann das Cal
27 um 1,34 auf 96,04
Euro je Megawattstunde.
CO2: Schwächer haben sich die CO2-Preise am Mittwoch gezeigt. Der Dec
26 verlor bis gegen 13.30
Uhr 1,15 auf 79,04
Euro je Tonne. Umgesetzt wurden bis zu diesem Zeitpunkt 18,4
Millionen Zertifikate. Das Hoch lag bei 80,60
Euro, das Tief bei 78,36
Euro.
Die erneut aufgeflammten Kämpfe am Persischen Golf und die Aufkündigung des Rahmenabkommens zwischen den USA und Iran durch Trump haben den Dec
26 wegen der damit verbundenen Inflations- und Konjunkturängste belastet. Unterdessen sind in der Vorwoche an der ICE die Nettolongpositionen für Emissionszertifikate um 3,7
Millionen auf 58,4
Millionen Tonnen gesunken.
Erdgas: Fest haben sich die europäischen Gaspreise am Mittwoch präsentiert. Der Frontmonat am niederländischen TTF gewann bis 13.05 Uhr 2,000 auf 49,000
Euro je Megawattstunde. Am deutschen THE legte der Day-ahead um 2,290 auf 49,350
Euro je Megawattstunde zu.
Mit massiven Aufschlägen reagiert Erdgas damit auf die Wiederaufnahme der Kämpfe im Persischen Golf und die Aufkündigung des Rahmenabkommens zwischen den USA und Iran durch Trump.
Unterdessen hat sich die Kapazitätsauslastung der europäischen Gasspeicher gegenüber in Monatsfrist um 8,5
Prozentpunkte auf 50,6
Prozent erhöht.
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